Projekte

GesundheitsPlattform

Die BSN-GesundheitsPlattformk bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Vitaldaten (z.B. Gewicht oder Blutdruck) zu messen und die Daten Ihrer gesundheitlichen Entwicklung langfristig zu pflegen sowie in grafischen Darstellungen auszuwerten.

Durch die Kombination von elektronischen Dienstleistungen aus Verwaltung, medizinischen und Betreuungseinrichtungen sowie aus der Wirtschaft können die Bürger benutzerfreundlich ihre Angelegenheiten von einem Anlaufpunkt aus erledigen.
Dazu gehören z.B.

  • Patientenakte
  • Medikamentenplan
  • Notfalldaten
  • Speicherung und Pflege Vitaldaten

Die medizinische Versorgung ist ein globales und stets aktuelles Thema für jede Nation. Allein in Deutschland ist das Gesundheitswesen mit rund 6 Millionen Beschäftigten  ein bedeutender Wirtschaftsfaktor (Stand 2012).

Durch den demografischen Wandel wird die medizinische Versorgung in Zukunft immer anspruchsvoller. Es ist davon auszugehen, dass es in Zukunft mehr alte als junge Menschen geben wird. Die Prognose des Bundesministeriums für Gesundheit sagt voraus, dass es im Jahr 2030 rund 21 Millionen Menschen mit einem Lebensalter von über 60 Jahren in Deutschland geben wird. Dieser Bevölkerungsanteil wird im Jahr 2030 mit rund 32% der Gesamtbevölkerung einen bedeutenden Anteil in Deutschland ausmachen.

Der demografische Wandel hat ebenfalls Auswirkungen auf die praktizierenden Ärzte. Diese werden ebenfalls stetig älter und es rücken weniger junge Ärzte die an ihre Stelle. Nach einer Studie des Deutschen Krankenhaus Instituts wird ein Bedarf an Ärzten für das Jahr 2019 von rund 140.000 Ärzten erwartet. Diese Studie geht davon aus, dass es im Jahr 2019 rund 102.000 Ärzte geben wird. Dies bedeutet dass es einen Mangel an Ärzten im Jahr 2019 von rund 37.000 geben wird.

Um diesem Mangel entgegen zu wirken, werden Konzepte auf Basis der Telemedizin entwickelt. Darunter versteht man, dass „Telemedizin es ermöglicht, unter Einsatz audiovisueller Kommunikationstechnologien trotz räumlicher Trennung Diagnostik, Konsultation und medizinische Notfalldienste anzubieten“.  Dies bedeutet auch, dass Patienten nicht in jedem Fall im Krankenhaus behandelt werden müssen, sondern wenn es möglich ist, zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung betreut werden können. Des Weiteren kann durch Telemedizin eine ortsunabhängige Versorgungsqualität geschaffen werden. Hierbei können entsprechende Experten jedem Patienten zur Verfügung gestellt werden können. Dies wird deutlich in dem man die strukturschwache Regionen mit Ballungszentren vergleicht. Ein Patient in einem Ballungszentrum kann mit vergleichbar wenig Aufwand einen Experten für sein körperliches oder seelisches leiden finden und durch entsprechenden behandelt werden. Ein vergleichbarer Patient in ländlicher Region muss entweder auf diesen verzichten oder mit langen Anreise- und Wartezeiten rechnen.  

Mit der gleichen Zielstellung wurde durch den BürgerServiceNetz e.V. (BSN e.V.) zunächst  ein sogenannter elektronischer „GesundheitsKiosk“ entwickelt, der  durch Integration  von Vitalsensoren in der Lage ist, Vitaldaten von Nutzern zu erheben, zu speichern und zu visualisieren.  Diese Plattform ermöglicht dem Nutzer seine erhobenen Daten Zeit- und ortsunabhängig  grafischer Darstellung aufbereitet abrufen oder diese mit  autorisierten Dritten zu teilen. Ebenfalls ist er in der Lage, seine Vitaldaten mit seinem behandelnden Arzt zuteilen um somit seine Behandlung zu verbessern.

Obwohl das Bedürfnis nach Lösungen auf Basis von Telemedizinkonzepten scheinbar vorhanden ist, fand der GesundheitsKiosk bisher wenig Akzeptanz bei den Ärzten. In einem Gespräch mit einem Arzt konnte festgestellt werden, dass der Wunsch nach mobilen Lösungen besteht. Die bislang angebotene stationäre Kiosklösung ist bislang noch nicht optimal auf die Bedürfnisse des Arztes ausgerichtet. Um die Integration der Plattform des GesundheitsKiosks in die Prozesse des Arztes zu verbessern wird der Funktionsumfang der Plattform erweitert. Es fehlen bislang die Funktionen zur Erstellung von persönlichen Patientenakten, Medikamentenplänen und Notfalldaten. Ein weiteres Problem könnte die derzeitige Oberfläche der Plattform sein, dessen Benutzerführungskonzept besser an die Bedürfnisse des Arztes angepasst wird. Zudem muss die Flexibilität der Plattform verbessert werden, so dass die angebotenen Inhalte besser an Individuellen Anforderungen angepasst werden können.

Ebenfalls, ist es nötig die Plattform in bereits bestehende Datenverarbeitungssysteme zu Integrieren. Es muss sichergestellt werden, dass die Plattform Daten aus anderen Systemen verarbeiten und  zur Verfügung stellen kann.

Epsilon sign up form


Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur excepteur sint occaecat cupidatat non

Epsilon login form